23.07.2025 - Coole Tipps für den heißen Sommer
Auch wenn die Versuchung groß ist: Halten Sie Ihre Fenster im Sommer lieber in allen Zimmern geschlossen. Achten Sie zudem darauf, die Fenster nicht auf auf Kipp zu stellen, weil Wärme am ehesten durch die Fenster in die Wohnung gelangt. Nutzen Sie die milden Temperaturen am Morgen und am späten Abend, um richtig durchzulüften. Bei extrem hohen Temperaturen ist es außerdem ratsam, die Fenster über Nacht komplett offen oder zumindest auf Kippstellung zu lassen. Zudem hilft das Abdunkeln der Zimmer. Wer Rollos, Jalousien oder abdunkelnde Gardinen besitzt, sollte diese an heißen Tagen runterlassen beziehungsweise zuziehen.
Am einfachsten lassen sich Räume ohne Klimaanlage kühlen, indem feuchte Handtücher oder Bettlaken im Türrahmen aufgehängt werden. Das liegt an der Verdunstungskälte, die sie ausstoßen. Für ein gutes Raumklima sollten die Tücher allerdings nicht so nass sein, dass sich darunter eine Pfütze bildet. Das ist auch wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden. Deshalb sollte der Stoff zunächst im Waschbecken gut mit kaltem Wasser befeuchtet werden, um ihn anschließend und anschließend kräftig auszuwringen. Um den Raum kurzfristig besonders schnell hinunter zu kühlen, eignet sich ein Ventilator, der hinter dem feuchten Tuch aufgestellt wird und die Luft im Raum zirkulieren lässt. Das Gerät sollte aber nicht den ganzen Tag laufen. Zum einen, um Strom zu sparen, zum anderen, weil so die Luftfeuchtigkeit schnell ansteigt und der Verdunstungseffekt nicht mehr richtig funktioniert. Für ein optimales Raumklima sollte die Luftfeuchtigkeitin Wohn- und Arbeitsräumen zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Eine höhere Luftfeuchtigkeit verhindert nicht nur die Raumkühlung, sondern begünstigt auch die Schimmelbildung.
Nicht nur feuchte Laken und Handtücher helfen dabei, Räume mit Hilfe von Verdunstungskälte und ohne Strom zu kühlen. Auch Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit in einem Raum positiv beeinflussen, indem sie über ihre Blätter Wasser verdunsten und so optimale Voraussetzungen für den Verdunstungsprozess schaffen. Pflanzen mit großen Blättern eignen sich besonders gut für die Luftkühlung durch Verdunstungskälte. Wer nicht mit einem grünen Daumen gesegnet ist, kommt mit dem pflegeleichten Gummibaum, dem robusten Bogenhanf, der anspruchslosen Zimmeraralie oder der unempfindlichen Monstera gut zurecht.
Elektrogeräte wie Fernseher, Computer und Spielekonsolen geben jede Menge Wärme ab – auch im Standby-Modus. Denn ihr gesamter Stromverbrauch wird letztlich in Abwärme umgewandelt. Daher sollten Sie im Sommer Ihre Elektrogeräte komplett vom Stromnetz trennen, wenn diese nicht gebraucht werden. Das Beste daran: Wer den Stecker zieht, vermeidet nicht nur zusätzliche Wärme, sondern spart auch Energiekosten und schont die Umwelt. Dazu kommt, dass einige elektronische Geräte im Sommer auch schnell überhitzen können.
So schön sie auch sind: Teppiche nehmen Wärme auf, speichern sie und geben sie langsam wieder an die Luft ab. So ist es nicht verwunderlich, dass die gefühlte Temperatur in Räumen mit Teppich um zwei Grad wärmer wahrgenommen wird. Im Winter ist das gut – im Sommer ist das Gegenteil der Fall. Deshalb empfiehlt es sich, vor allem flauschige Teppiche und Vorleger an heißen Tagen im Keller oder auf dem Dachboden zu lagern. In Räumen mit viel freier Fläche fühlt sich die Temperatur dann automatisch viel niedriger an.
