24.04.2026 - Das Smartphone brennt – wer zahlt?

Denn: Ein Drittel aller Wohnungsbrände entstehen durch Strom. Rund 20 Prozent davon werden von Lithium-Ionen-Akkus ausgelöst, die etwa in Smartphones, Powerbanks, E-Zigaretten, E-Rollern und E-Bikes sind. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer.

Danach ist die Zahl der Akkubrände in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Besonders kritisch ist die Ladephase, weswegen man seine Geräte nur unter Aufsicht aufladen sollte – zumindest aber in der Nähe eines Rauchmelders und auf einer feuerfesten Unterlage. Nicht empfehlenswert: Das Handy unter dem Kopfkissen oder auf der Couch zu laden.

Und wenn es doch brennt? Bei Feuerschäden springt die Hausratversicherung ein. Allerdings: Werden die Geräte unbeaufsichtigt geladen, könnte der Versicherer den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit erheben und sich weigern, den Schaden zu übernehmen. Um derartigen Stress zu vermeiden, kann bei der Hausratversicherung grobe Fahrlässigkeit mitversichert werden.